Für Johannes steht der Adler – neben dem Kelch mit der Schlange. Der Adler ist auch Symbol auf dem amerikanischen Dollarstück. Einem Stück Währung, das Macht, die Mächtigen, verkörpert.
Darum hat der Johannes-Stuhl ein Auge, eine Lesehilfe mit Beleuchtung, die den kleinen Dollar so vergrößert, dass seine Bedeutung auch dem Letzten nicht länger verborgen bleibt.
Hundertdreißig Milliarden Dollar sind in den USA im Umlauf. Zweimal so viel Währung befindet sich im Ausland.
Über die ganze Welt verteilt besitzen die Menschen zweihundertsechzig Milliarden Dollar... in Sicherheitsdepots in London, Rom, Berlin und Moskau, in Südamerika und Osteuropa in Matratzen gestopft, unter Dielenbrettern und hinter doppelten Wänden, in Banken, Reiseagenturen... überall.
Wenn sich eine Hundertdollarnote in einem Büro in Bukarest befindet, heißt das, dass jemand diese Hundertdollarnote gegen andere Zahlungsmittel erworben hat. Das heißt auch, dass die amerikanische Regierung ein Stück Papier mit grüner und schwarzer Druckfarbe für den Gegenwert von hundert Dollar abgab. Und weil diesem Zahlungsmittel vertraut wird, besteht die Chance, das die Hundertdollarnote lange dort bleibt. Die USA werden diese Note wahrscheinlich nie zurücknehmen müssen. Solange die Welt dem Dollar vertraut, haben die Vereinigten Staaten nichts zu verlieren. (Entnommen dem Roman „Größenwahn“ von Lee Child, erschienen 1997)