Gestaltungswettbewerb für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin
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Ein Himmel über dem Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals auf der Schloßfreiheit getragen von einem geerdeten Wald.
Dieser „weite Mantel“ in Form der Bundesrepublik Deutschland wird
gestützt von Eckpfeilern. Sie stehen für 12 deutsche Städte mit
herausragender Bedeutung für die deutsche Freiheit und Einheit. |
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Kunstwettbewerb Berufsakademie Heidenheim
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Gedanklicher Ausgangspunkt ist der Ariadnefaden, der Theseus half, den Weg aus dem Labyrinth zu finden, nachdem er den Minothauros getötet hatte. Heute sprechen wir in Anlehnung an die griechische Mythologie noch immer davon, dass jemand den Faden verliert. Und meinen, dass eine Argumentationskette nicht zu Ende geführt wird oder sich ein Redner nicht erinnern kann, was er zuletzt gesagt hat. Ein Sachverhalt, der im Schulalltag möglichst vermieden werden soll, darum durchläuft der Faden das ganze Haus als Erfolgs-Unterstützung.
Nun ist im Neubau der Berufsakademie Heidenheim ein tatsächliches Verirren nur schwer vorstellbar, das zeigen die Baupläne. Doch im Lehren und Lernen ist der Wunsch nach einer klaren Linie, selbst mit kleinen „didaktischen“ Umwegen, sicher eine passende Parabel. Ein Gleichnis, das sozusagen Sinnspruch und Hauptgedanke einer erfolgreichen Ausbildung im wahrsten Sinne des Wortes sein kann.
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Interdisziplinärer Realisierungswettbewerb für Künstler und Landschaftsarchitekten Bundesarchiv Berlin
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Haupteingang und Innenhof verbindet in unserer Planung ein gemeinsames Thema: Der Stuhl. Gedankenansatz Erste EbeneFolgt man Hajo Eickhoffs Buch „Himmelsthron und Schaukelstuhl. Die Geschichte des Sitzens.“, so hat der Stuhl neben der handgreiflichen Funktion des Mobiliars auch eine tiefer greifende Bedeutung, die Physis und Sprache prägt, aber auch metaphorisch und allegorisch in das Denken eingedrungen ist – unsere erste Ebene. Wörter wie Lehrstuhl, Gnadenstuhl, Chefsessel, Beichtstuhl sind Belege dafür. Man beraumt Sitzungen ein, trifft Festsetzungen, verabschiedet Gesetze, sitzt zu Gericht, ist Vorsitzender oder Beisitzer, wird besetzt, sitzt ein. Vor allem ist die Menschheit jedoch scheinbar sesshaft geworden und hat in Besitz genommen. Seit ca. 7.000 Jahren hat sich das Ausmaß des Sitzens kontinuierlich verstärkt. Wir bewegen uns weniger, verharren in der Sitzhaltung, in der wir durch imaginäre und reale Welten nomadisieren, sind also Techno-Nomaden. Trotz des Sitzens sind wir aber von Ruhelosigkeit getrieben. Der Kosmos, das Territorium, das Haus, das Zimmer verkleinern sich zur kleinstmöglichen Raumeinheit, die der Mensch einnehmen kann, zum Stuhl ... vor dem Monitor, der uns mit aller Welt verbindet. In der Haltung des Sitzens will und kann der Mensch alles: herrschen und segnen, nach denken und entscheiden, planen, reden, arbeiten und reisen. Zweite Ebene
Die Geschichte der Deutschen manifestiert
sich im Bundes-archiv in geordneten Büchern, Akten, Mikro-formen und Filmmaterialien.
Der Kaiser- und Königsthron, der Führersitz, die geschlossenen demokratischen Sitzreihen und die bundes-deutschen Logenplätze lassen sich in beruhigten Benutzerbereichen detailliert nachvollziehen – die zweite Ebene.
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